Deutschlands teuerste Städte Sep29

Tags

Verwandte Artikel

Share

Deutschlands teuerste Städte

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

 

Deutschland teuerste Städte: München auf Platz 1

 

München zählt derzeit zu den gefragtesten Städten Deutschlands. In den vergangenen Jahren zogen zahlreiche Menschen zum Arbeiten oder Studieren in die bayerische Landeshauptstadt. Aufgrund der besseren Karrierechancen in der Großstadt verlegte ebenfalls eine hohe Anzahl an Beschäftigten von Münchner Unternehmen ihren Hauptwohnsitz in die Bayernmetropole. Die Beliebtheit der Stadt macht sich durch gestiegene Immobilienpreise bemerkbar. Unter 16 Euro pro Quadratmeter ist kaum noch Wohnraum in München zu bekommen. Im Stadtteil Schwabing-Freimann kostet der Quadratmeter durchschnittlich 18,50 Euro. Immobilien-Experten zufolge wird sich dieser Trend auch im kommenden Jahr fortsetzen. Das Zuwanderungsprofil der Stadt spielt dabei eine wichtige Rolle. Im bundesweiten Vergleich verdienen die Münchner allerdings auch am meisten Geld. Der Durchschnittslohn in der bayerischen Großstadt beträgt monatlich circa 2.137 Euro netto. Demnach kann sich der überwiegende Teil der Münchner Bürger ihren Lebensstil durchaus leisten.

 

Neben München gehören auch Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln und Stuttgart zu den teuersten Städten Deutschlands. In Frankfurt am Main liegt die Durchschnittsmiete für einen Quadratmeter Wohnfläche mit circa 12,46 Euro um fast ein Viertel unter den Münchner Mietpreisen. Im teuersten Frankfurter Stadtteil Bockenheim werden jedoch teilweise erheblich höhere Grundmieten fällig, während in Frankfurt West Wohnungen zu günstigeren Preisen angemietet werden können. In Stuttgart betragen die Mietpreise durchschnittlich 11,14 Euro pro Quadratmeter. Die deutschen Metropolen sind gleichzeitig Top-Standorte der Wirtschaft mit einer hohen Unternehmensdichte. Bauprojekte zur Errichtung von Wohnungen und Einfamilienhäusern können in diesen Großstädten mit der gestiegenen Nachfrage kaum Schritt halten.

 

 

 

Städte mit hohem Preisniveau: Frankfurt und Stuttgart

 

Im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach ist die durchschnittliche Miete mit 14,03 Euro pro Quadratmeter sogar noch höher als in der Bankenmetropole Frankfurt am Main. Während in Ingolstadt circa 11 Euro für einen Quadratmeter Wohnfläche verlangt werden, bezahlen Mieter in Freiburg im Breisgau mit 10,98 Euro einen ähnlichen Preis. Bei der Berechnung des Mietanteils am monatlichen Gehalt liegt Freiburg mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Während die Freiburger circa 30 Prozent ihres Lohns für die Miete ausgeben müssen, verwenden die Münchener etwa 27 Prozent ihres Monatsgehalts für die Mietkosten.

 

Die Immobilienpreise in den Großstädten sind bereits im vergangenen Jahr stark gestiegen. Nach Einschätzung von Immobilien-Fachleuten werden die Mieten auch im nächsten Jahr weiter steigen. Gleichzeitig wird in vielen Metropolen der Wohnraum knapp. Dennoch sind Wohnungen und Häuser in Großstädten besonders begehrt. Aufgrund besserer Bildungs- und Jobchancen zieht es zahlreiche Bürger in die Ballungsgebiete. Beliebte Wohnorte sind auch kleinere Universitätsstädte, die neben unterschiedlichen Studienmöglichkeiten auch ein vielfältiges kulturelles Angebot sowie gute Einkaufsmöglichkeiten bieten. Der Immobilienmarkt in ländlichen Gegenden ist nach wie vor relativ stabil. Das Wohnen auf dem Land ist zwar grundsätzlich preiswerter, durch die Fahrt zum Arbeitsplatz in der Großstadt können allerdings zusätzliche Fahrtkosten entstehen.