Die ersten 12 Wochen mit Baby – Nicht immer ein Zuckerschlecken

 

Die ersten 12 Wochen mit Baby

Am 27.07.2016 um 12:58 Uhr erblickte unser Baby Ben in Köln das Licht der Welt. Seit 12 Wochen sind wir nun eine kleine Familie und unser Leben steht seit dem Kopf.

 

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Knapp eine Woche vor dem errechneten Entbindungstermin machte sich BabyBen auf den Weg. Nach zwölf Stunden Wehen – und dann leider doch einem Kaiserschnitt – waren wir nun auf einmal zu viert. Unseren Hund Kalle hatten wir glücklicherweise schon ein paar Tage vorher bei meinen Eltern in der Eifel untergebracht, sodass Patrick die ersten Tage und Nächte mit uns in der Klinik verbringen konnte. Was sich im Nahhinein als gute Idee herausstellte, denn durch den Kaiserschnitt war ich die ersten Tage völlig platt.

110€ kostete in unserem Krankenhaus das Familienzimmer pro Tag, was eigentlich „nur“ ein Krankenzimmer wie jedes andere war. …nur mit Wickeltisch. Eigentlich schon ganz schön heftig, denn Patrick entlastete mit Wickeln und mir aus dem Bett helfen und BabyBen hin und herschleppen die Pfleger und Hebammen enormt. Aus den Nachbarzimmern, die nur einzeln belegt waren, hörte man die frisch gebackenen Mütter ständig nach den Schwestern rufen und zu uns kamen sie nur um uns Essen und mir meine Medikamente zu bringen. Es war zwar fast wie im Hotel doch hatte ich mir schon ein wenig mehr Unterstützung von den Schwestern erhofft.

 


 

Das Stillen – gar nicht immer so einfach wie es aussieht

 

 

baby stillenGerade das Thema Stillen bereitete mir Probleme. Ehrlich gesagt hatte ich mich nicht besonders mit dem Thema auseinandergesetzt. Mir war von Anfang an klar, dass ich stillen wollte, jedoch dachte ich, dass das kein Problem sein wird. Schließlich sieht stillen so leicht aus: Das Baby wird an die Brust gelegt, es dockt an und trinkt. Leider sah die Realität ein wenig anders aus. Der Milcheinschuss ließ auf sich warten und auch die verschiedenen Stillpositionen kannte ich nur aus der Theorie. Am 2. Tag schrie BabyBen dann wie am Spieß- er hatte Hunger. Ich konnte ihn nicht beruhigen und irgendwann schoss ein Pfleger ins Zimmer und riet mir BabyBen ein Fläschchen zu geben. Das würde sonst alles nur noch schlimmer werden, der Kleine würde enorm an Gewicht verlieren und das Zufüttern würde auch gar nicht schaden.

Nun gut, ich vertraute ihm und damit fing unser Stillproblem erst richtig an. BabyBen trank gierig aus der Flasche und schlief dann auch gut. Leider hatte er  jetzt gemerkt wie einfach das Ganze sein kann und hatte nun keine große Lust mehr an der Brust zu saugen, wo die Ausbeute ja eh noch nicht so groß war. Am nächsten Tag wurde ich dann aus dem Krankenhaus entlassen. Meine Hebamme hatte sich erst für den Tag darauf angekündigt. Leider liefen die ersten Stunden zu Hause dann alles anders als harmonisch. BabyBen schrie und schrie und schrie, meine Brust schmerzte aber von Milcheinschuss immer noch keine Spur.

Nachdem ich BabyBen gefühlt 100x versucht hatte anzulegen und er und ich immer hysterischer und verzweifelter wurden (BabyBen hatte nun auch schon seit mehr als 10 Stunden nichts getrunken) schrieb ich meiner Hebamme eine SMS. Sie riet mir einen elektrische Milchpumpe aus der Apotheke auszuleihen um den Milcheinschuss voranzutreiben und natürlich auch ein wenig Milch für BabyBen zu gewinnen. Witzig, es war Samstag Abend 19:00 Uhr… Ich rief alle sieben Notapotheken in Köln an und wie konnte es anders sein – keine hatte mehr eine Milchpumpe. Alle waren verliehen. Es war wie verhext. Meine Verzweiflung wurde immer größer und BabyBen immer wütender.

 


 

Doch dann kam die Rettung…

 

Patrick, der Einzige der noch halbwegs bei klarem Verstand war (Anm. Patrick: Ich bin IMMER halbwegs bei klarem Verstand!) schlug vor, die manuelle Handpumpe die wir zu Hause hatten auszuprobieren. Diese hatte ich schon während der Schwangerschaft im Rahmen eines Tests von Lansinoh bekommen. Was dann auch meine Rettung war. Ich hätte mir nie eine Milchpumpe im Vorfeld zugelegt. Schnell war sie zusammengebaut und kurz nach dem ersten Abpumpen kam dann auch ein wenig Milch und der arme hungrige BabyBen nuckelte dann auch ganz fleißig an der Brust. Leider war die Saugverwirrung dann aber noch nicht vorbei und mit der Hebamme zusammen hatten wir die nächsten Tage noch einiges an Arbeit um BabyBen an die Brust zu gewöhnen. Nach dem verkorsten Stillstart klappt das Stillen aber mittlerweile ganz gut. Ich habe von Anfang an die Brustwarzencreme mit Wollwachs von Lansinoh benutzt, wie es mir von meinen Freundinnen empfohlen wurde und mittlerweile sind meine Brustwarzen abgehärtet. Vor ein paar Tagen hatte ich einen Milchstau und auch hier war die Milchpumpe von Lansinoh wieder mal Retter in der Not.

Die ersten Wochen mit BabyBen waren ziemlich anstrengend. Er gehörte nicht zu den pflegeleichten Babys die viel schlafen, lachen und wenig schreien. Im Gegenteil… Bis zur 8. Woche schrie er sehr, sehr viel und sehr, sehr laut. Das hatten wir uns ehrlich gesagt schon ein wenig harmonischer vorgestellt gehabt. Ab und an dachte ich schon wir hätten ein Schreikind und wir drei (inklusive dem tapferen, kleinen Kalle, der das alles mit uns durchstand) waren oftmals am Rande des Nervenzusammenbruchs. Mir hat dann das Buch „Das glücklichste Baby der Welt“ enorm geholfen. Mit den richtigen Tipps und den berühmten fünf „S“: Stramm einwickeln, Seitenlage/Bauchlage, Schunkeln, Sch-Lauten und Saugen haben wir BabyBens Schreiattacken relativ schnell in den Griff bekommen und reduzieren können. Hätten wir das Buch doch mal vorher gelesen…

 

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BabyBen liegt liebend gerne in seiner Babywippe wippend und wird noch lieber von uns getragen. Er war schon in Holland auf einer Hochzeit, auf einer großen Messe (der Kind+Jugend), hat schon einige Produkte für Babys getestet und hatte sogar schon fünf Drehtage für Fernsehsendungen 😉 Wie ihr seht, BabyBen hat einiges zu tun. Uns und auch ihm, wird es bestimmt so schnell nicht langweilig. Wir freuen uns auf die nächste Zeit, die allerdings auch noch stressig wird, denn der Umzug in unser neues Haus steht Ende des Jahres an. Dann heißt es „Tschüß Köln, hallo Weilerswist“.

 


 

DieWarentester Fazit

 

Die ersten Wochen mit Baby waren für uns nicht nur harmonisch und schön, sondern auch echt anstrengend. Aber das es einfach wird hat auch keiner gesagt. Im Gegenteil, erst jetzt erfahren wir nach und nach von unseren Eltern wie wir in diesem Alter waren. Und im Gegensatz zu uns scheint BabyBen echt ein Engel zu sein. Vor allem ist er unser Engel. Ein Engel den wir für nichts auf der Welt wieder hergeben würden 😀 Unsere Produkthighlights und Must-Haves in dieser Zeit und davor sind und waren:

 

 


 

So, ich muss schlussmachen – BabyBen hat Hunger

Julia, Patrick, Kalle & BabyBen (das fast glücklichste Baby der Welt)

 

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