GARDENA Mähroboter R40Li – Erfahrungen nach 3 Jahren im Einsatz

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GARDENA Mähroboter R40Li 

Erfahrungen nach 3 Jahren im Einsatz

 

Wer hier ein Unboxing oder reine Vorstellung des GARDENA Mähroboters R40Li erwartet, den muss ich leider enttäuschen. In diesem Beitrag geht es rein um die Erfahrungen mit dem Mähroboter, der jetzt schon im dritten Jahr für das Mähen unserer 80qm Rasenfläche im Garten unseres Hauses zuständig ist.

 

Unser Gardena R40Li im dritten Jahr (Wir nennen ihn Rasen-Reiner)

 

 

Warum damals der R40Li?

 

Wer sich vorab schon etwas informiert hat, der wird sich wundern warum wir für eine 75qm Rasenfläche ausgerechnet den R40Li gekauft haben. Denn der ist für Rasenflächen bis 400qm geeignet, was locker dem 5-Fachen unserer Arbeitsfläche entspricht. Der kleinere und günstigere GARDENA SILENO city bewältigt dagegen „nur“ bis zu 250qm, was für uns ja immer noch mehr als genug wäre. Die Antwort ist ganz einfach… als wir den R40Li gekauft haben, war der SILENO city noch gar nicht auf dem Markt und der R40Li war das kleinste verfügbare Modell. Um ehrlich zu sein habe ich gerade erst beim Schreiben erfahren das es mittlerweile einen kleineren Mähroboter von GARDENA gibt. …wer übrigens solche „Mini Gärten“ nur belächelt, der kann es ja mal mit dem SILENO+ versuchen. Der schafft wohl bis 1600qm aber da kann ich nicht mitreden.

 




 

Erfahrungen nach drei Jahren mit dem Mähroboter

 

Die aktiven Monate und Überwinterung

Unser Mähroboter ist jedes Jahr von, je nach Witterung, April bis Ende Oktober im Einsatz. Währenddessen wohnt er in mähfreien Zeiten in seiner Garage und wartet auf den nächsten Einsatz. Am Ende der Saison bekommt er eine Reinigung und überwintert samt Garage auf unserem Dachboden. Die Gartenhütte würde sich zwar eher anbieten aber ich will den Akku nicht unbedingt der Kälte und noch mehr Feuchtigkeit aussetzen als unbedingt nötig. 

 

Mähen bei Regen oder nassem Rasen

Über die jetzigen Mähergebnisse kann ich nicht klagen. Ich musste allerdings ein paar Erfahrungen sammeln wann und wie oft ich mähen lasse damit alles passt. Mähen sollte man ausschließlich wenn der Rasen trocken ist. Im ersten Jahr haben ich ihn meist nachts auf Tour geschickt, damit er niemanden stört. Dann aber ist der Rasen klamm und der Grasschnitt verklebt die Unterseite. Das ist zwar nicht schädlich, aber das Mähergebnis geht gegen null und er fährt einfach nur noch den Rasen platt. Das Gleiche gilt natürlich auch bei Regenwetter.

 

Experimente mit dem Zeitplan und Zwischenfazit

Danach versuchte ich es mit einem anderen Zeitplan. Jeden Montag und Freitag zwischen 9:00 und 12:00. Da er immer circa eine Stunde mäht und dann eine läd, wären das also zwei Touren und das zwei Mal die Woche. Aber auch das war alles andere als optimal. Zum einen konnte es sein das es zu dieser Zeit, oder die Nacht davor regnete. Und dann war wieder das Mähwerk verklebt. Zum anderen wächst das Gras sehr unterschiedlich. Wenn das Wetter „Grasfreundlich“ ist, kann man ihm beim Wachsen fast schon zusehen. Bei einer längeren Trockenzeit tut sich auch mal drei Wochen kaum etwas. Gerade bei Hitze sollte man nicht zu viel schneiden. Kurzer Rasen ist anfälliger gegen Verbrennung und weniger widerstandsfähig. Ist der Rasen länger als ca. 15cm tut sich der GARDENA schwer und der Schnitt vertrocknet später unansehnlich auf der Wiese. Deshalb schneide ich seit diesem Jahr wirklich nur noch bei Bedarf. Dann stelle ich den Automodus auf fünf Stunden, was circa drei Touren entspricht. Dann hat er garantiert alles erwischt und es ist wieder Ruhe.

 

 

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Zusatzkosten und kleine Macken

Als Zusatzkosten fiel neben Strom bis jetzt nur den sporadische Austausch von Klingen an, was allerdings kaum ins Gewicht fällt. Einen wirklichen Tauschplan habe ich nicht. Hin und wieder fühle ich an den Klingen und wenn sie zu stumpf wirken tausche ich sie aus. Das war pro Saison bis jetzt vielleicht drei Mal der Fall.

Hat man, wie wir, einen Rasen der ebenerdig in die Terasse übergeht oder flache Randsteine, so kann man das Begrenzungskabel ruhig komplett bis den Rand legen. Der Mäher fährt dann etwas über den Rand und mäht den Rasen wirklich komplett. Hält man sich an den vorgeschriebenen Abstand von 5cm, so muss man diesen später garantiert per Hand mähen. Ist am Ende jedoch eine Wand oder ein anderes Hindernis, so macht der Abstand schon Sinn. Ohne stößt er immer relativ plump gegen besagtes Hindernis. Mit umschifft er alles sehr elegant.

Als Vorteil verkauft wird die Tatsache dass der GARDENA R40Li im Zufallsprinzip mäht. Stößt der gegen ein Hindernis oder die Begrenzung, so fährt „chaotisch“ weiter. Mittlerweile gibt es, zum Beispiel mit dem Bosch Indego, Mähroboter die den Rasen systematisch abarbeiten. Das hat den Vorteil, dass die Arbeit wesentlich schneller und effektiver abläuft. Angeblich könnte das aber Streifen auf dem Rasen hinterlassen. Mit unseren neuen Saugrobotern, den zwei Tesvor V300 haben wir mit diesem System sehr gute Erfahrungen gemacht. …da gibt es allerdings auch keine Streifen. Aber egal, solange unser GARDENA noch keine Probleme macht, werden wir ihn gerne noch weiter behalten. Ein Ende ist nicht absehbar. Auch im dritten Jahr hat der Akku nicht an Leistung verloren. Ich bereue den Kauf kein Stück.

 

Hier war er ca. 1h auf unserem 75qm Rasen unterwegs. 2x und alles ist weg (sorry für die Flecken. Hier war es die letzten Tage megaheiß)

 

 




 


 

 

Viele Grüße und viel Spaß beim Mähen (lassen).

Patrick

 

 

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