Tesvor V300 – Erfahrung mit dem Alexa Saugroboter

[Gesamt:3    Durchschnitt: 4/5]

 

Tesvor V300 Saugroboter – kompatibel mit Amazon Echo

 

Ich bin ein absoluter Fan von Saugrobotern und seit wir Ende 2013 unseren ersten Moneual MR6800M gekauft haben, hat sich in Punkto Handhabung und Technik einiges getan. Das gute Stück mit Saug- und Wischfunktion hat damals knapp 400€ gekostet. Preislich hat sich über die Jahre leider nicht allzu viel geändert. Zwar sinkt durch die Verbreitung der Preis im Prinzip aber das gleichen die Kosten immer ausgefeilterer Technik wieder aus. Wer einen „einfachen“ Roboter haben möchte, der bekommt ihn zwar mittlerweile für deutlich unter 200€, bei smarten Geräten werden in der Regel 300€ und mehr fällig.

 





 

„Doofe“ und Smarte Saugroboter – der feine Unterschied

 

Dieser Unterschied ist sehr wichtig und für die Gesamtleistung entscheidend. Ein einfacher Roboter beginnt an seiner Ladestation und fährt dann einfach drauf los. Stößt er an ein Hindernis, dann wendet er und fährt in einem zufälligen Winkel weiter. Das bedeutet, im schlimmsten Fall, dass er einige Stellen mehrfach- die anderen gar nicht saugt. Soll er mehrere Zimmer saugen, kann es auch passieren das er die Tür zum Nachbarraum nicht findet und diesen ganz auslässt. Bemerkt der Roboter das sein Akku schwach wird und er zurück möchte, dann findet er aus diesem Grund unter Umständen nicht mehr zurück zur Ladestation. Mit unserem alten Gerät können wir davon ein Liedchen singen. Immer wenn wir nach Hause kamen mussten wir uns nach „Reiner“, wie wir ihn getauft haben, auf die Suche machen.

 

Ein smarter Roboter hingegen erstellt für sich, oder auch in einer App sichtbar, eine virtuelle Karte wo er schon gereinigt hat. Da er weiß wo er schon war, befährt er diese Strecken nicht doppelt und sucht sich neue freie Wege. Wird sein Akku schwach, so findet er direkt und ohne Umwege zurück zu seiner Station. Bei unserem alten Sauger waren wir nie sicher wo er schon gewesen ist. Sicherheitshalber haben wir ihn also fast täglich fahren lassen. Bei einem smarten reicht uns dagegen einmal pro Woche völlig aus.

 


 

Der Tesvor V300

 

Der Tesvor V300 ist ein solcher smarter Saugroboter und das für weit unter 200€ (aktuell 169€). Und der Clou, er funktioniert auch über Sprachsteuerung mit Amazon Echo Alexa und Google Home. Er reinigt bis zu 150qm am Stück und hat eine offizielle Laufzeit von 100 Minuten. Wobei wir ihn auch schon testhalber knapp 115 Minuten im Dauereinsatz hatten bevor der Akku schlapp machte. Wie mittlerweile so gut wie jeder Saugroboter verfügt er über einen Stoßschutz und Absturzsicherung, eine Fernbedienung und Timerfunktion. Der Geräuschpegel liegt mit 60db im Durchschnitt und ist damit leiser als unser kabelloser Bosch Athlet mit 79db. Als Manko könnte man Anführen das der Tesvor V300 über keine Wischfunktion verfügt. Allerdings hat uns noch kein Saugroboter mit Wischfunktion oder reiner Wischroboter überzeugt. Die Wassertanks sind zu klein und meistens ist es mehr ein Verschmieren anstatt Wischen. Da setzen wir voll und ganz auf unseren Kärcher FC3. Da muss man zwar selbst ran aber den Unterschied sieht man dafür deutlich.

 

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DieWarentester Fazit

 

42qm in nur einer halben Stunde. Nicht schlecht…

Das wir mittlerweile zwei Tesvor V300 in unserem Haus im Einsatz haben sagt eigentlich schon alles. Ein Saugroboter wohnt unter unserem Ehebett und ist für das obere Stockwerk mit rund 70qm zuständig. Die Station des zweiten ist unter der Treppe im Erdgeschoss und reinigt hier zuverlässig 80qm. Über eine Routine mit Alexa habe ich sie so eingestellt, dass auf das Kommando „Putzkolonne los!“ beide starten und bei „Putzkolonne zurück!“ suchen sie Ihre Ladestationen. In der Beschreibung wird angegeben das wenigstens ein Meter links und rechts der Ladestation frei bleiben soll. Das ist aber nicht nötig, bis jetzt haben sie immer heim gefunden. Über die App kann ich von unterwegs verfolgen wo sich die Roboter gerade befinden oder sie auch von außerhalb starten oder zurückbeordern. Die einzigen „Verklemmungen“ die es gab war das verheddern in Schnürsenkeln. Aber wer einen Saugroboter nutzt, der lernt schnell was auf dem Boden stehen darf und was nicht. Die Installation auf dem Handy war ein Kinderspiel. Der Schmutzfänger lässt sich leichter leeren und reinigen als bei anderen Modellen die wir bereits hatten. Die Zusatzfunktionen wie „Ecken reinigen“ oder „Stelle kehren“ haben wir zwar schon getestet, nutzen sie aber nicht wirklich. Alles in allem ist der Tesvor V300 ein super Gerät. Ich kann nicht verstehen warum andere Modell mit ähnlichen Funktionen das doppelt oder sogar dreifache kosten müssen. 

 

TIPP: Als wir den zweiten Tesvor V300 installiert haben gab es plötzlich Probleme mit dem ersten. Er ging seltsamerweise immer wieder offline und ich musste ihr mehrfach neu installieren. Die Lösung war dann sich einmal komplett aus der App aus- und wieder einzuloggen. Seitdem haben wir kleine Probleme mehr.

 

Viele Grüße!

DerPatrick

 

 

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